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GESCHICHTE SAL e. V.

Es ist 1990 und diese Gäste sind selbst für diesen peruanischen Pfarrer in der Hauptstadt Lima ungewöhnlich: Vor der Tür seiner Kirche stehen einige Straßenkinder und bitten um Obdach.

Mit diesem mutigen Schritt verändern die Kinder den Lebensweg vieler ihrer Leidensgenossen nachhaltig, alleine wissen können sie es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. In der 12-Millionen-Metropole Lima vermutet man bis zu 300.000 Straßenkinder.

Pfarrer und Kirchengemeinde stellen sich dem Problem, finden bereits nach kurzer Zeit ein Haus und fähige Mitarbeiter, um weitere Kinder aufzunehmen. Das ungeplante Projekt wächst, bald gibt es ein Mädchen- und ein Jungenhaus, die Zahl der Bewohner steigt.

Knappe sechs Jahre nach dem Klopfen an der Tür des Pfarrers übernimmt der deutsche Verein Straßenkinderarbeit Lima die konzeptionelle und finanzielle Verantwortung für das Gesamtprojekt. Ehrenamtlich kümmert sich ein engagiertes Team in Deutschland um die Versorgung der beiden Häuser, gut ausgebildete lokale Mitarbeiter umsorgen bis zu 40 Kinder zwischen einem und etwa 20 Jahren liebevoll. Ob Kindergarten, Schule oder Ausbildung: Das Leben in beiden Häusern ist für die Kinder darauf ausgelegt, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Dutzende haben dies seit 1996 geschafft, weitere werden es schaffen und somit nicht nur ihre persönliche Geschichte, sondern auch die Geschichte ihres Landes verändern.

 

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